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  1. Philip Ohnruh
    Juli 13, 2014

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  2. Philip Ohnruh
    Juli 13, 2014

    Das ist ein sehr interessanter Artikel! Popper, aber auch der späte Cassirer machen sicher nicht zu Unrecht auf die großen Gefahren des Mythos aufmerksam. Denn der Mythos argumentiert nicht, er setzt. Das muss allerdings nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Mythos dogamtisch ist. Hans Blumenberg schreibt sogar von einer "Antithetik von Mythos und Dogma", so heißt es: "Der Mythos hat freche und satirische Übersteigerungen seiner Widersprüche hervorgerufen. Eine Buchreligion erzeugt das Gegenteil: den Übergang zur abstrakten Begrifflichkeit als Vermeidungsform der historisch-anschaulich entstandenen Schwierigkeiten." (Hans Blumenberg: Arbeit am Mythos, S. 241) Das Dogma bestehe in "Festgeschriebenheit", der Mythos jedoch kennzeichne sich wesentlich durch "variable Schriftentbundenheit".

    Philip Ohnruh

    http://www.phil-o.de

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