Wittgenstein, Neurath und Tarski über Wahrheit

Mit Wittgenstein (gemeint ist hier der frühe Wittgenstein des Tractatus), Neurath und Tarski werden gemeinhin drei verschiedene Wahrheitsbegriffe in Verbindung gebracht: mit Wittgenstein der korrespondenztheoretische, mit Neurath der kohärenztheoretische und mit Tarski schließlich der semantische Wahrheitsbegriff. Ich will im folgenden dreierlei zu zeigen versuchen: 1. daß man schon den Wahrheitsbegriff im Tractatus besser als einen semantischen Wahrheitsbegriff auffaßt, 2. welche Probleme Neurath mit dem Wittgensteinschen und verwandten Wahrheitsbegriffen hatte und 3. wie es Tarski auf der einen Seite gelang, die Grundidee eines semantischen Wahrheitsbegriffs zum ersten Mal präzise zu formulieren, wie er – beeinflußt von Neurath und anderen – auf der anderen Seite aber versuchte, den semantischen Aspekt seiner Wahrheitsdefinition sofort wieder zu eliminieren. Beginnen möchte ich jedoch mit einigen allgemeinen Bemerkungen zu den verschiedenen Wahrheitsbegriffen.

Quelle / Link: Wittgenstein, Neurath und Tarski über Wahrheit

Veröffentlicht unter Sonstiges | Hinterlasse einen Kommentar

Philosophie heute – Die Innenseite des Glücks – Robert Spaemann 1992

Veröffentlicht unter Denken, Einige interessante Beiträge aus Philosophie und Wissenschaft | Hinterlasse einen Kommentar

Künstliche Intelligenz: Overhyped oder unterschätzt? (Wolfgang Wahlster)

Veröffentlicht unter Denken, Einige interessante Beiträge aus Philosophie und Wissenschaft, Politik und Wirtschaft | Hinterlasse einen Kommentar

Mitteleuropa ist ein Königreich des Geistes (Timothy Garton Ash)

Glücklicherweise ist die Idee eines neuen Mitteleuropas nicht nur eine Versicherung der Vergangenheit. Sie ist auch, vielleicht in erster Linie, eine Versicherung der Gegenwart. Vereinfacht gesagt heisst das, die unabhängigen Intellektuellen aus der heutigen mitteleuropäischen Welt haben entdeckt, dass sie zu ähnlichen Ansichten, Ideen und Werten gefunden haben – obwohl sie das meist erst dann entdecken, wenn sie westlichen Intellektuellen in Paris, New York oder Kalifornien begegnen. Auch darin ähneln sie sich. Sicher ist, dass ihre vergleichbaren Ansichten mit vergleichbaren Erfahrungen in der mitteleuropäischen Geschichte zu tun haben – als kleine Nationen unter dem Kuratel von großen Reichen hat ihre Intelligenz gleichermaßen Traditionen des zivilen Ungehorsams entwickelt und jenen Hang zur Ironie, der aus einem Leben der ständigen Niederlagen erwächst. Aber vor allem ist ihnen die einzigartige Erfahrung eines Lebens im sowjetischen Machtbereich nach Jalta gemein. Sie sind sozusagen die Europäer, die wirklich wissen, worum es geht. Und wir könnten von ihnen lernen, wenn wir nur bereit wären, ihnen zuzuhören. Mitteleuropa ist keine Region wie Mittelamerika, deren Grenzen auf der Landkarte zu suchen sind. Mitteleuropa ist ein Königreich des Geistes.

Quelle: Aus den Zentren Mitteleuropas 1980-1990

Veröffentlicht unter Geschichtswissenschaften, Politik und Wirtschaft | Hinterlasse einen Kommentar

Hochschulen als Teil der Lieferkette

Ein erstaunlich unverhohlenes Beispiel, wie weit man die ökonomische Okkupation der Hochschulen treiben will, führte zuletzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vor. Da die Studienangebote, heißt es in dessen „hochschulpolitischen Leitlinien“, „nicht unmittelbar betriebliche Erfordernisse“ widerspiegelten, „sondern primär die Perspektive ihrer Anbieter“ (das soll wohl heißen, der Dozenten und Institute), seien die Hochschulen mit Blick auf den wachsenden Fachkräftemangel gefordert, „die Qualifikationsbedarfe der Wirtschaft zukünftig noch besser zu berücksichtigen“. Konkret soll das bedeuten: Die Wirtschaft wird in die Gestaltung der Studienangebote einbezogen, die Studiengänge werden auf „den Übergang ins Arbeitsleben“ ausgerichtet, Unternehmer arbeiten in Hochschulgremien mit, „Semesterarbeiten mit einem konkreten Bezug zu wirtschaftlichen Fragestellungen“ verhelfen zu mehr „Praxiswissen“, ein „Gründungsfreisemester“ hebt das „Innovationspotential“, Betriebe kooperieren mit „hochschulischen Kompetenzentwicklungszentren“, duale Studiengänge werden erweitert. …

Quelle / Link: Teil der Lieferkette

Weitere Informationen:

Von der Nützlichkeit nutzlosen Wissens – “Stay foolish” (Abraham Flexner)

Veröffentlicht unter Einige interessante Beiträge aus Philosophie und Wissenschaft, Politik und Wirtschaft | Hinterlasse einen Kommentar

Allen kosmopolitischen Dementis zum Trotz gibt es das: eine kulturelle Identität der Person

Kulturwerte manifestieren sich in ihrer Bedeutung für die Menschen, die mit ihnen leben, in ihnen einen Spiegel ihres Selbst finden und in diesem Selbst den Spiegel ihrer Kultur. Allen kosmopolitischen Dementis zum Trotz gibt es das: eine kulturelle Identität der Person. Die verfängliche Anschlussfrage, ob sich über der Vielfalt solcher Identitäten die kollektive einer ganzen Nation konstruieren lässt, darf man getrost ignorieren. Der einzelne Mensch jedenfalls lebt, nach einem Wort Ernst Cassirers, “in einem symbolischen, nicht einem bloß natürlichen Universum”. Es ist das Universum nicht irgendeiner, sondern der besonderen Kultur seiner Lebenswelt. Ihren Umfang, von den Höhen der Kunst und der Wissenschaften bis zu den Ebenen des Alltags, braucht er nicht zu durchschauen. Es gibt, heisst das, neben der äußeren auch eine innere Heimat. Und ihretwegen vor allem verdienen die Kulturformen äußeren Schutz.

Quelle: Reinhard Merkel: Wir können allen helfen, FAZ vom 22.11.17

Veröffentlicht unter Einige interessante Beiträge aus Philosophie und Wissenschaft, Politik und Wirtschaft | Hinterlasse einen Kommentar

Stückwerk-Technik statt utopischer Technik (Karl Popper)

So wie die Hauptaufgabe des naturbearbeitenden Ingenieurs darin besteht, dass er Maschinen konstruiert, umbaut und in Gang hält, so ist es die Aufgabe des Sozialingenieurs, der die Stückwerk-Technik beherrscht, soziale Institutionen zu entwerfen, umzugestalten und die schon bestehenden in Funktion zu erhalten. Der Terminus “soziale Institution” wird hier in sehr weitem Sinne verwendet und schließt Körperschaften privaten und öffentlichen Charakters ein. Ich werde als “soziale Institution” ein Geschäftsunternehmen bezeichnen, gleichgültig, ob es sich um einen kleinen Laden oder eine Versicherungsgruppe handelt, ebenso eine Schule, ein Schulsystem, eine Polizeitruppe, eine Kirche, einen Gerichtshof. Der Spezialist der Stückwerk-Technologie und Stückwerk-Technik weiss, dass nur eine Minderheit sozialer Institutionen bewusst geplant wird, während die große Mehrzahl als ungeplantes Ergebnis menschlichen Handelns einfach “gewachsen” ist. …

Der typische Stückwerk-Ingenieur wird folgendermaßen vorgehen. Er mag zwar einige Vorstellungen von der idealen Gesellschaft “als Ganzem” haben – sein Ideal wird vielleicht die allgemeine Wohlfahrt sein -, aber er ist nicht dafür, dass die Gesellschaft als Ganzes neu geplant wird. Was immer seine Ziele sein mögen, er sucht sie schrittweise durch kleine Eingriffe zu erreichen, die sich dauernd verbessern lassen. .. Wie Sokrates weiss der Stückwerk-Ingenieur, wie wenig er weiss. Er weiss, dass wir nur aus unseren Fehlern lernen können. Daher wird er Schritt für Schritt vorgehen und die erwarteten Resultate stets sorgfältig mit den tatsächlichen vergleichen, immer auf der Hut vor den bei jeder Reform unweigerlich auftretenden unerwünschten Nebenwirkungen. Er wird sich auch davor hüten, Reformen von solcher Komplexität und Tragweite zu unternehmen, dass es ihm unmöglich wird, Ursache und Wirkung zu entwirren und zu wissen, was er eigentlich tut. ..

Im Gegensatz zur Stückwerk-Sozialtechnik hat die holistische oder utopische Sozialtechnik nie “privaten”, sondern immer “öffentlichen” Charakter. Sie will “die Gesellschaft als Ganzes” nach einem festgelegten Gesamtplan ummodeln, will “die Schlüsselpositionen in die Hand bekommen” und die Macht des Staates erweitern, bis “de Staat mit der Gesellschaft fast identisch wird”, und sie will ferner von den “Schlüsselpositionen” aus die gesellschaftlichen Kräfte lenken, welche die Zukunft der sich entwickelnden Gesellschaft gestalten, indem sie entweder diese Entwicklung aufhält oder ihren Verlauf voraussieht und ihm die Gesellschaft anpasst. …

Einer der Unterschiede zwischen der utopischen oder holistischen Haltung und der Stückwerk-Technik lässt sich so formulieren: Während der Stückwerk-Ingenieur sein Problem angehen kann, ohne sich bezüglich der Reichweite seiner Reform festzulegen, kann der Holist dies nicht tun, denn er hat von vornherein entschieden, dass eine vollständige Umformung der Gesellschaft möglich und notwendig ist.

Quelle: Karl Popper Lesebuch

Veröffentlicht unter Einige interessante Beiträge aus Philosophie und Wissenschaft, Geschichtswissenschaften, Politik und Wirtschaft, Wissenschaftstheorie | Hinterlasse einen Kommentar

Karl Marx – der deutsche Prophet (Dokumentationsfilm)

Veröffentlicht unter Einige interessante Beiträge aus Philosophie und Wissenschaft | Hinterlasse einen Kommentar

Timothy Garton Ash: Wo liegen die Grenzen der Redefreiheit?

Veröffentlicht unter Einige interessante Beiträge aus Philosophie und Wissenschaft, Geschichtswissenschaften, Politik und Wirtschaft | Hinterlasse einen Kommentar

“Warum Europa? Mittelalterliche Grundlagen eines Sonderwegs” von Michael Mitterauer

Von Ralf Keuper

Wie kam es dazu, dass in Europa die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung einen anderen Verlauf nahmen, als anderswo – beispielsweise in den islamischen Ländern und in China?. Dieser Frage geht Michael Mitterauer in seinem Buch Warum Europa? Mittelalterliche Grundlagen eines Sonderwegs nach.

Mitterauer wählt als Ausgangspunkt seiner Überlegungen den von Max Weber stammenden Ausdruck von der Verkettung von Umständen. Die Herausbildung des europäischen Sonderwegs Europas im Mittelalter geht im hohen Maß auf die Wechselwirkung verschiedener Faktoren, wie des Agrar-, Militär- Rechts- und Klosterwesens zurück. Eine entscheidende Rolle spielte dabei das Christentum.

Zur unterschiedlichen Entwicklung des Agrarwesens in Europa, China und im islamischen Raum:

Die drei im Frühmittelalter einsetzenden Agrarrevolutionen in China, im islamischen Raum und in Europa haben nicht nur für die sehr unterschiedliche Agrarentwicklung in diesen drei Kulturräumen langfristig die Weichen gestellt. Sie waren auch für divergente Entwicklungen in vielen anderen Lebensbereichen von maßgeblicher Bedeutung. Spezifische Akzentsetzungen in den agrarischen Neuerungen dürften wichtige Auswirkungen auf die spezifischen Sonderwege der Gesellschaftsentwicklung gehabt haben, die die hier einander gegenübergestellten Kulturräume in der Folgezeit gingen. Sicher kann der unterschiedliche Verlauf nicht als die “causa prima” für die unterschiedlichen Wege dieser drei Kulturen in die Moderne angesehen werden. Die Querbeziehungen des Agrarsektors zu anderen Bereichen sind jedoch so vielfältig, dass ihm bei der Analyse der “Verkettung von Umständen”, aus denen sich diese Sonderwege verstehen lassen, ein hoher Stellenwert zukommt.

Beispiele für den europäischen Sonderweg im Agrarwesen sind der Anbau von Roggen und Hafer (zum Teil auch von Dinkel), die Einführung der Dreifelderwirtschaft, der schwere Pflug und die Wassermühlen.

Ergebnis der Agrarrevolution:

Die durch die Agrarrevolution geschaffene Nahrungsbasis war breit. Sie umfasste vielfältige Kulturpflanzen und vor allem darüber hinaus noch Fleisch und Milchprodukte – in dieser Kombination ein Spezifikum der europäischen Entwicklung. Das Muster von Brot und Fleisch als den beiden unabdingbaren Grundnahrungsmitteln Europas hat sich- vereinfacht gesprochen – im Frühmittelalter aus der Verbindung mediterran-antiker Brotkultur mit nordapliner Fleischkultur entwickelt. Seine Voraussetzung liegt in den Innovationen der Agrarrevolution, vor allem ihrer spezifischen Verbindung mit Ackerbau und Viehzucht.

Weitere wichtige Einflussfaktoren waren die Villikation und Hufenverfassung, die unter den Karolingern eingeführt wurden:

Als “klassische” Grundherrschaft wird jene Form bezeichnet, die sich in der Karolingerzeit im Kernraum des Frankenreichs entwickelt hat. Die französische Forschung charakterisiert sie mit dem aussagestarken Begriff der Wissenschaftssprache als “domaine bipartite”, in der deutschsprachigen Forschung steht der an die Sprache der Quellen anschließende Begriff “Villikationsverfassung” im Vordergrund. Im Rahmen des Systems der Villikationen hat sich die Hufenverfassung entwickelt. Sie verbindet die frühmittelalterliche Grundherrschaft des Frankenreichs mit aus ihr abgeleiteten Formen – der Bannherrschaft, der Rentengrundherrschaft, der Gutsherrschaft. So erscheinen mit diesen beiden Begriffen Phänomene der mittelalterlichen Agrarverfassung akzentuiert, die für spezifisch europäische Sonderentwicklungen der Gesellschaft Bedeutung erlangten.

Ebenfalls von großer Bedeutung war das “domozentrische” Familiensystem, also in etwas das, was wir als Hausgemeinschaft oder Familienbetrieb bezeichnen. Damit wurde das Abstammungsprinzip überwunden.

Das Christentum war ein weiterer, wohl der entscheidende Treiber; vor allem die römische im Vergleich zur byzantinischen Variante. Im Gegensatz zu China und zum islamischen Raum, wo die Abstammung eine herausgehobene Stellung hatte, sorgte das Christentum für eine Aufweichung des Abstammungsprinzips:

Der Beitrag des Christentums zur Entwicklung von Verwandschaft und Familie in Europa liegt im Wesentlichen in der Lockerung solcher Bindungen, nicht so sehr in der Schaffung neuer religiöser Grundlagen des Familienlebens. .. Aber ohne die Schwächung solcher soziokultureller Bindungen hätten sozioökonomische Faktoren in der Gestaltung der europäischen Familienverhältnisse nicht eine derart maßgebliche Bedeutung erlagen können. .. Insgesamt entwickelte sich die Organisation von Arbeit zu einem entscheidenden Bedingungsfaktor für die Ordnung der Familie. Die Flexibilisierung überkommener Verwandschafts- und Familiensysteme durch das Christentum erscheint dafür als wesentliche Voraussetzung.

Im Militärwesen ragt besonders das Phänomen der “Verreiterung” heraus, die eng mit dem Aufkommen des Panzerreiters verbunden ist. Um die Panzerreiter unterhalten zu können, war eine entsprechende (Arbeits-Organisation erforderlich – das Lehenswesen.

Das Lehenswesen als europäischer Sonderweg des Feudalismus verdankt seine Entstehung primär militärischen Neuerungen, nämlich dem Aufbau eines Panzerreiterheeres im Frankenreich der Karolinger auf der Basis der Vasallität. In historischer Langzeitperspektive betrachtet war jedoch nicht die militärische Seite des Lehenswesens besonders erfolgreich, sondern die herrschaftliche. Sicher wäre der Aufbau des karolingischen Großreichs ohne Panzerreiter nicht möglich gewesen, sie konnten es jedoch nicht dauerhaft sichern. Diese Leistung hat in dessen Nachfolgereichen das Befestigungswesen erbracht.

Der nächste Weichenstellung vollzog der Buchdruck. Das Zeitalter der Massenkommunikation brach an:

Mit der Entwicklung verschiedener Drucktechniken, insbesondere des Drucks mit beweglichen Lettern, wurde im Europa des 15. Jahrhunderts eine Sonderentwicklung der Massenkommunikation eingeleitet.

Literalität war in Europa – im Gegensatz zu China – nicht mehr länger das Vorrecht einer kleinen Elite:

Die alphabetischen Schriften Europas hingegen erleichterten den Zugang. Mit der Zunahme elementarer Schulbildung, vor allem dann durch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht, wurden Voraussetzungen geschaffen, durch die die Print-Medien zur Basis intensiver und umfassender Massenkommunikation werden konnten.

Mitterauers Fazit:

Der “europäische Sonderweg” ist ein Weg der Kulturentwicklung, der durch Räume sehr unterschiedlicher Erstreckung geführt hat. Wer ihn als Weg zu klar abgrenzbaren Räumen der Gegenwart verstehen will, muss hoffnungslos scheitern. Jener Kontinent, der nach den Konventionen der Geographie als “Europa” verstanden wird, hat keine homogene Tradition von Kulturerscheinungen, die im Sinne Max Webers als ein durch “Verkettung von Umständen” charakterisierter Sonderweg aufgefasst werden könnte. Und auch die “Europäische Union” lässt sich weder in ihren aktuellen Grenzen noch unter Einbeziehung bestimmter Kandidatenländer als räumliches Produkt dieses Sonderwegs begreifen. Erweiterungsdebatten unter dieser Prämisse münden notwendig in Legitimationsideologien.

Crosspost von Econlittera

Veröffentlicht unter Geschichtswissenschaften, Politik und Wirtschaft | Hinterlasse einen Kommentar