Archiv der Kategorie: Soziologie

„Consumed! Wie der Markt Kinder verführt, Erwachsene infantilisiert und die Demokratie untergräbt“ von Benjamin R. Barber

Von Ralf Keuper Vor wenigen Tagen verstarb der Soziologe Benjamin Barber, der u.a. als Berater der Clinton-Regierung tätig war. In seinem Nachruf Grimmiger Kritiker in der Frankfurter Rundschau hebt Harry Nutt die Bedeutung Barbers für das Geistesleben der USA wie … Weiterlesen

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Wir alle spielen Theater (Erving Goffman)

Die Darstellung der eigenen Arbeit vor den Augen anderer besteht nicht allein darin, unsichtbare Kosten in sichtbare zu verwandeln. In vielen Fällen ist die Tätigkeit einer Person von einem bestimmten sozialen Rang so wenig dazu geeignet, diesen Rang offenbar zu … Weiterlesen

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Zur Differenz von Zentrum und Peripherie

Von Ralf Keuper Die Beziehung zwischen dem Zentrum und der Peripherie ist auf den ersten Blick eine von Über- und Unterordnung. Das Zentrum wird für gewöhnlich mit Macht, Dynamik, Pluralität und Kreativität gleichgesetzt, wohingegen die Peripherie als rückständig gilt; seine … Weiterlesen

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Über den Umgang mit der eigenen digitalen Identität – Markus Gabriel im Interview

Weitere Informationen: Digitalisierung: Identität wird prozesshaft Connected | Die Digitale Identität

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Vom Bohren harter Bretter: Dirk Kaesler über Max Weber und seine Bedeutung für das 21. Jahrhundert

Politik ist das Bohren harter Bretter mit Leidenschaft und Augenmaß. Diese Formulierung stammt von Max Weber, der die Soziologie in Deutschland begründete. Die legendären Publikationen dieses Gelehrten sind auch für das 21. Jahrhundert ein Fernrohr und ein Mikroskop zugleich. Max … Weiterlesen

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Die nachindustrielle Gesellschaft (Daniel Bell)

Von Ralf Keuper Das mittlerweile schon zu den Klassikern zählende Werk Die nachindustrielle Gesellschaft des ehemaligen Professors für Soziologie der Harvard-University, Daniel Bell, setzt sich mit Frage der Zukunft der industriellen Staaten angesichts der wachsenden Verbreitung der Technologie sowie des … Weiterlesen

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Günter Grass im Gespräch mit Pierre Bourdieu (1999)

Der deutsche Schriftsteller Günter Grass im Gespräch mit dem französischen Soziologen Pierre Bourdieu. Ist der Prozess der europäischen Aufklärung gescheitert? Was brachten die „genial missratenen Kinder der Aufklärung“, der Sozialismus und der Kapitalismus? Wohin führte der Neoliberalismus?Die beiden inzwischen verstorbenen … Weiterlesen

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Soziologie des Wohnens

Von Ralf Keuper Bei der Vielzahl der soziologischen Veröffentlichungen geht nicht selten der Blick für das Naheliegende verloren. So zumindest mein Eindruck während und nach der Lektüre des Buches Wohnen – Über den Verlust der Behaglichkeit des (Innen-) Architekten Witold … Weiterlesen

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„Der neue Chef“ von Niklas Luhmann

Von Ralf Keuper Niklas Luhmann hat sich in seinen Werken immer wieder der fragilen Beziehung zwischen Vorgesetzten und Untergebenen gewidmet, insbesondere in seinem „Frühwerk“ Funktionen und Folgen formaler Organisation. Die verschiedenen Beiträge Luhmanns zu diesem Themenkomplex hat Jürgen Kaube nun … Weiterlesen

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Der übertriebene Glaube an den Rechtsstaat als Institution jenseits der Interessenkämpfe (Ralf Dahrendorf)

Im übertriebenen Glauben an den Rechtsstaat als Institution jenseits der Interessenkämpfe liegt letzten Endes dieselbe Aversion gegen Konflikt, damit dasselbe Ausweichen vor der unbequemen Liberalität der Ungewißheit, wie im deutschen Begriff des Staates überhaupt. Auf die Gefahr des Missverständnisses hin … Weiterlesen

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