Archiv der Kategorie: Wissenschaftstheorie

Rentner löst eines der größten Mathe-Rätsel am Wissenschaftsbetrieb vorbei

Von Ralf Keuper Ein Rentner aus dem Taunus hat – einem genialen Einfall folgend – eines der größten Rätsel der Mathematik gelöst, und das quasi am Wissenschaftsbetrieb vorbei. In den Medien wurde darüber ausgiebig berichtet: Deutscher Experte löst jahrzehntealtes Mathe-Rätsel … Weiterlesen

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Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms: Ein steiniger Weg

Von Ralf Keuper In der Wissenschaft geht es, anders als in der Wirtschaft oder der Politik, einzig darum, der Wahrheit bzw. der besten Methode uneigennützig zum Durchbruch zu verhelfen. Interessen Einzelner, von Unternehmen oder Institutionen haben keine Chance, die Forschungsergebnisse … Weiterlesen

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Karl Jaspers: Zur Aktualität seines Denkens

Jaspers‘ Identifizierung von wissenschaftlicher Wahrheit (wenigstens in den methodisch gereinigten Wissenschaften) mit zwingend gewisser, zwingend gültiger oder zwingend einsehbarer Wahrheit war ein folgenschwerer Irrtum, über den ihn Poppers „Logik der Forschung“, die schon 1934 erschienen war, hätte aufklären können. Im … Weiterlesen

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Der „Marsh for Science“ in den Medien

Von Ralf Keuper Der March for Science löste in der Medienwelt ein eher geteiltes Echo aus. Längst nicht alle Kommentatoren sehen in einer stärkeren Förderung der Wissenschaft die Lösung des Problems; einige halten die Wissenschaft gar für Teil des Problems. … Weiterlesen

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Der Wert der wissenschaftlichen Entdeckung bemisst sich nicht nach ihrer bürgerlichen Nützlichkeit (Franz Marc)

Der Wert der wissenschaftlichen Entdeckungen bemisst sich nicht nach ihrer zufälligen und ihnen heimlich abgelockten, bürgerlichen Nützlichkeit, sondern durchaus nach dem Grade, mit dem sich unser geistiges Auge neu orientiert. Alle Entdeckungen sind nur rein geistige Wandlungen und Verschiebungen der … Weiterlesen

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Der Konformitätsdruck im Wissenschaftsbetrieb

Von Ralf Keuper In einem Leserbrief in der FAZ (An den Alphatieren kommt niemand vorbei) vom 4.04.17 nimmt Urich Weißer den Konformitätsdruck im heutigen Wissenschaftsbetrieb ins Visier. Dabei erwähnt er u.a. Ludwik Fleck, der mit seinen Veröffentlichungen zum Denkstil bzw. … Weiterlesen

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Winston Churchill als vorausschauender (Natur-)Wissenschaftler

Von Ralf Keuper Dass Winston Churchill vielseitig interessiert und begabt war, ist bekannt; schließlich erhielt er für seine historischen Schriften, insbesondere für sein sechsbändiges Werk „Der Zweite Weltkrieg“, den Literaturnobelpreis. Daneben befasste sich Churchill mit naturwissenschaftlichen Fragen, wobei er zu … Weiterlesen

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Über die Notwendigkeit einer komplementären Sicht in den Wissenschaften (Victor Weisskopf)

Bedauerlicherweise sträuben sich die meisten Menschen gegen die komplementäre Sicht der Dinge. Es besteht ein Trend zu klaren, allgemeingültigen Antworten, der andere Betrachtungsweisen ausschließt. .. Im Prinzip scheint keine Domäne im menschlichen Erfahrungsbereich wissenschaftlicher Erforschung und Erkenntnis unzugänglich zu sein, … Weiterlesen

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Die Fusion als neues Paradigma

Von Ralf Keuper In der Wirtschaft ist ständig von Fusionen die Rede. Dennoch sorgen einige Meldungen, wie die, wonach die Deutsche Bank sich mit dem Gedanken trage, die Commerzbank zu übernehmen, für größeres Aufsehen. Einige Kommentatoren gaben jedoch zu bedenken, … Weiterlesen

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Spurenlesen als Wissenspraxis und Vehikel der Selbsterkenntnis

Von Ralf Keuper Das Lesen von Spuren ist von kaum zu unterschätzender Bedeutung für die menschliche Evolution. Das Fährtenlesen war für die ersten Menschen überlebenswichtig, wie Carlo Ginzburg in seinem berühmten Essay Spurensicherung schreibt: Jahrtausendelang war der Mensch Jäger. Im Verlauf … Weiterlesen

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