Die ungebrochene Aktualität der Idee der Offenen Gesellschaft

Von Ralf Keuper

In letzter Zeit ist viel von der Offenen Gesellschaft und damit indirekt auch von Karl Popper und seiner Schrift Die offene Gesellschaft und ihre Feinde die Rede, wie Florian Kech in Wie der Terror dem Philosophen Karl Popper zum Comeback verhilft schreibt.

Eigentlicher Urheber des Begriffs der „Offenen Gesellschaft“ ist Henri Bergson, wie Karl Popper in seinem Nachwort zu dem in Buchform erschienen Altenberger Gespräch, das unter dem Titel Karl R. Popper/Konrad Lorenz: Die Zukunft ist offen erschien, festhält:

Der Ausdruck „Offene Gesellschaft“, in Gegensatz zu „geschlossene Gesellschaft“ stammt von dem bedeutenden französischen Philosophen Henri Bergson und in anderer Verwendung aus meinem Buch „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“.

Über sein Verständnis der Offenen Gesellschaft:

Mit dem Ausdruck „offene Gesellschaft“ bezeichne ich nicht sosehr eine Staatsform oder Regierungsform, sondern eher eine Art des menschlichen Zusammenlebens, in dem Freiheit der Individuen, Gewaltlosigkeit, Schutz der Minderheiten, Schutz der Schwachen wichtige Werte sind. In unseren westlichen Demokratien sind diese Werte für die meisten Menschen geradezu Selbstverständlichkeiten.

 

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