Die neue Bildung: Zwischen Klassifikation und Informationskompetenz

Klassifikation stellt inhaltliche Beziehungen zwischen Informationen her und ist damit Wertschöpfung. Dies mag zunächst einmal ein Wort des Trostes sein für alle Menschen, die die mühsame Arbeit etwa des Erstellens von Indizes oder Katalogen auf sich nehmen; es ist aber auch und vor allem ein Blick in die Zukunft: Je besser es gelingt, für die heutigen Informationsmassen Klassifikationen zu verbreiten, um so leichter wird uns der Umgang mit ihnen fallen. 

Quelle: Paul Königer und Walter Reithmayer: Management unstrukturierter Informationen. Wie Unternehmen die Informationsflut beherrschen können

Dazu eine ähnliche Aussage von Alvin Toffler aus seinem Buch Der Zukunftsschock:

Die >neue< Bildung muss den Menschen lehren, Informationen zu klassifizieren und umzuklassifizieren, ihren Wahrheitsgehalt festzustellen, wenn nötig Kategorien zu ändern, vom Konkreten zum Abstrakten überzugehen und umgekehrt, Probleme aus einer neuen Blickrichtung zu sehen – sich selbst etwas zu lehren. Der Analphabet von morgen wird nicht der Mensch sein, der nicht lesen kann, sondern derjenige, der nicht das Lernen gelernt hat.

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